
Ausgeprägte Schnüffelnase
Momentan bin ich damit beschäftigt, für einen Kunden einen Welpenführer zu schreiben.
Viel Recherchieren muss ich hierfür nicht, schließlich haben wir selber zwei Hunde, unseren „Herrn Meyer“ und „Mücke“.
Allerdings kenne ich mich mit Hundesportarten weniger aus, da wir in Schweden nur ein paar Mal in einer Hundeschule waren und uns dort nicht wohl fühlten. Als ich heute Informationen zum Thema Hundesport zusammentrug, stieß ich auch auf das Thema Fährtenarbeit, was ich übrigens sehr interessant fand. Ich stellte mir meinen Gatten vor, der ein Wiener Würstchen an einem Band hinter sich her zieht. Außerdem musste ich an das gierige Gesicht von unserem Staffordshire Terrier „Herrn Meyer" denken.
Bei meiner Recherche stieß ich auch auf die Aussage einer norwegischen „Nasenarbeitsspezialistin“, die mich besonders beeindruckt hat. Diese besagt, dass Hunde in der Lage sind, zwei Sandkörner auf einem 500 Meter langen, 50 Meter breiten und 50 Zentimeter tiefen Sandstrand, wiederzufinden. Mir war schon klar, dass Hunde über einen ausgeprägten Geruchssinn verfügen, aber damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass unsere Hunde an unseren Füssen oder getragenen Socken schnuppern, tun die beiden mir ganz schön leid.
Muss ja ein ganz schöner Geruchsschock für sie sein... Kein Wunder, dass "Herr Meyer" manchmal anfängt zu würgen.
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