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Shampoo für Glatzköpfe

Im Frühjahr 2009 saß ich eines abends friedlich vor meinem Computer, als mich die Stimme meines Göttergatten, des besten Webmasters der Welt, aus meinen Gedanken riss. Ich muss zugeben, dass ich auch ein wenig an seinem gesunden Menschenverstand zweifelte...

André hatte beschlossen, unter die Dusche zu springen. Nach einigen Minuten rief er mir aus dem Badezimmer zu:“ Wo ist das Shampoo?“.

Allein diese Frage wunderte mich sehr.

Daraufhin rief ich zurück:“ Was willst Du denn mit dem Shampoo? Du hast doch eine Glatze!“.

Bevor an dieser Stelle Mißverständnisse entstehen, sollte ich vielleicht dazu schreiben, dass er sich seine Haare, aufgrund immer größer werdender Geheimratsecken, selber abrasiert hat.

Auf das Shampoo bestand mein Mann trotzdem, mit der Begründung, dass es besser für die bestehenden Haarwurzeln sei. Die Haare seien ja tatsächlich noch da! Man könne sie nur nicht sehen.

Gut, dachte ich mir. Bevor jetzt eine unnütze Diskussion in Gang kommt, gib ihm besser das Shampoo. Daraufhin erfolgte ein genüssliches Waschen der Glatze.

Dass ich für seinen Haarausfall verantwortlich bin, habe ich André erst später erzählt.

Ich habe ihm nämlich jede Nacht drei Haare rausgerissen.

 

Kommentare

Selten so gelacht....

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