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Tiergeschichten

Kater Lucky, der perfekte Kakerlakenjäger

Jetzt wohnen wir seit über zwei Monaten in Agüimes und es gefällt uns richtig gut hier. Besonders die Ruhe ist genau das, was wir brauchen. Außerdem haben wir hier eine wunderschöne Umgebung, ringsum hohe Berge und alles ist grün.
Unsere Tiere haben sich mittlerweile auch gut eingelebt. Kein Wunder, bis auf unsere Terrierhündin „Mücke“ und unsere Straßenkatze „Tigerin“ sind wir alle mehrfach zusammen umgezogen.
Bis jetzt konnte ich kaum einen Nachteil entdecken, dass wir hierher gezogen sind. Höchstens eine Kleinigkeit....

In Cruce de Arinaga wohnten wir in der zweiten Etage. Während der zwei Jahre, die wir in der Wohnung wohnten, hatten wir nie ein Problem mit Kakerlaken oder anderem Getier.
Kein Krabbelvieh hat sich bis nach oben verirrt.
Hier sieht es etwas anders aus. Unsere Wohnung liegt im Erdgeschoss und Wände, Böden und Türen sind nicht gerade richtig dicht. Da kann sich Jeder vorstellen, dass es hin und wieder vorkommt, dass sich eine Kakerlake einen Weg ins Haus bahnt.

Beim Tierarzt

Meine Frau war heute beim Tierarzt um für eine unserer Katzen ein Medikament zu holen.
Als Sie zurückkam, berichtete Sie mir Folgendes:

"Beim Tierarzt saß eine Frau mit zwei Möpsen..."

Ich denke sie meinte die Hunderasse....

Der diebische Hund

Dass man einem Hund besser nichts Essbares vor die Nase legt und dann den Raum verlässt, dürfte wohl allgemein bekannt sein.

Gestern Abend war es allerdings nicht möglich, unseren Staffordshire-Terrier „Herr Meyer“ auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen.

Doch fangen wir mal von vorne an....

 

Am Abend plagte uns ein wenig Hunger. Wie eine anständige Hausfrau hatte ich bereits in der Mittagszeit zwei Entrecote-Steaks aus der Tiefkühltruhe genommen, die ich beide meinem Mann André angedacht hatte, da ich selber kein Rindfleisch esse.

Der boshafte Kakadu

Vor einigen Wochen musste ich mit unserem 15 Jahre alten Kater „Lucky“ zum Tierarzt.

Lucky hatte ein kleines Sabber-Problem und es sah so aus, als ob er seinen Mund nicht mehr schließen konnte. Nachdem der Tierarzt festgestellt hatte, das zwei wackelnde Reißzähne für seine Sabberei verantwortlich waren, vereinbarten wir einen Termin zur Zahnentfernung sowie zur Zahnsteinentfernung.

Am Tag der Narkose lieferte ich Lucky am Vormittag beim Tierarzt ab und sollte ihn einige Stunden später wieder abholen.

Beim Tierarzt wohnte neben dem Behandlungszimmer ein Kakadu, der durch eine Glasscheibe alle Geschehnisse im Arztzimmer beobachten konnte.

Ausgeprägte Schnüffelnase

Momentan bin ich damit beschäftigt, für einen Kunden einen Welpenführer zu schreiben.

Viel Recherchieren muss ich hierfür nicht, schließlich haben wir selber zwei Hunde, unseren „Herrn Meyer“ und „Mücke“.

Allerdings kenne ich mich mit Hundesportarten weniger aus, da wir in Schweden nur ein paar Mal in einer Hundeschule waren und uns dort nicht wohl fühlten. Als ich heute Informationen zum Thema Hundesport zusammentrug, stieß ich auch auf das Thema Fährtenarbeit, was ich übrigens sehr interessant fand. Ich stellte mir meinen Gatten vor, der ein Wiener Würstchen an einem Band hinter sich her zieht. Außerdem musste ich an das gierige Gesicht von unserem Staffordshire Terrier „Herrn Meyer" denken.

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