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Geschichten von der Insel

Gran Canaria in alter Zeit

Wenn man eine Zeitmaschine hätte und mal eben ein paar hundert Jahre in der Zeit reisen könnte, hätte man sicher eine Menge zu entdecken.

Gran CanariaAuch ich mache gerade eine solche Zeitreise. Im Moment bin ich gerade auf Gran Canaria in der Zeit, vor der spanischen Eroberung. Eigentlich lange vor 1341.
Leider muss ich auf die Zeitmaschine verzichten, meine Frau sagte, die hätten sie im Mercadona zur Zeit nicht....

Ich bat einen Bekannten, der eine Menge solcher Literatur hat, mir etwas über diese Zeit zuzuschicken.
Das Thema nahm mich sofort gefangen.
Mal sehen, vielleicht schreibe ich hier eine kleine Fortsetzungsgeschichte...

Beginnen wir damit, wie es etwa im Jahr 1300 auf der Insel ausah und wer hier lebte.
Die Ureinwohner der Kanaren sind die Guanchen.
Der Name ist von den Entdeckern der Insel überliefert. Allerdings nur in spanischer Lautschrift.

Schlechte Erfahrungen mit deutschen Landsleuten auf Gran Canaria

In den letzten Tagen und Wochen sind mir derartig viele Dinge „sauer aufgestoßen“, dass ich sie einfach mal aufschreiben möchte. Nicht ohne den Hintergrund, dass die wenigen vernünftigen Deutschen, die auf die Insel kommen, vor ihren deutschen Landsleuten gewarnt sein mögen.
Eins möchte ich schon einmal vorweg nehmen: Jeder, der den Wunsch hat, nach Gran Canaria auszuwandern, sollte sich immer wieder einen Spruch vor Augen halten:
„Gott schütze mich vor Sturm und Regen und vor Deutschen, die im Ausland leben“. (Besser sollte es heißen „Deutsche, die auf Gran Canaria leben“).
Langsam lässt mich das Gefühl nicht mehr los, dass es kaum noch vernünftige Menschen auf der Insel gibt. Wenn doch....wo seid Ihr?

Chaotische Nachbarn

Mittlerweile liegt mein letzter Beitrag schon mehr als zwei Monate zurück und ich finde, dass es an der Zeit für ein Lebenszeichen von uns ist. Zwischenzeitlich waren wir auch nicht faul! Nein, wir sind umgezogen. Eigentlich hat es uns in Cruce de Arinaga ganz gut gefallen, jedenfalls bis zum Spätsommer des letzten Jahres. Eher zufällig bekamen wir mit, dass unsere Nachbarn, die schräg unter uns wohnten, auszogen. Dass wir davon nichts mitbekamen, ist nichts Ungewöhnliches, da die Kanarios etwa alle drei Monate umziehen und außer einem Koffer Klamotten und einigen persönlichen Dingen nichts Großartiges mit sich herumschleppen.

Für die Wohnung fanden sich dann auch sofort neue Mieter, ein Ehepaar um die vierzig mit zwei Kindern. Die Kinder waren eher selten zu Hause und machten dementsprechend wenig Lärm. Ihre Mutter hingegen schien viel Freude daran zu haben, wenn sämtliche Nachbarn an ihrem Privatleben teilhaben konnten. Wir hatten jedoch wenig Spaß daran, ihr bei den lauthalsen Telefongesprächen bei weit geöffneter Wohnungstür (wohlgemerkt in einem 4-Familien-Haus), zuzuhören.

Winter auf Gran Canaria

Bis vor einigen Tagen hatten wir auf Gran Canaria Temperaturen in Rekordhöhe. Wir hatten eigentlich nicht das Gefühl, dass es Winter ist, weil es bis dahin kaum geregnet hatte und immer noch so warm war, dass wir immer in kurzen Klamotten herum laufen konnten. Doch mit einem Schlag wurde es richtig „kalt“. Ja, ich weiß, die meisten Leser werden sich jetzt wieder lustig machen und behaupten, dass das nicht kalt sei. Da sind wir allerdings anderer Meinung!

Wenn die Temperatur plötzlich von 30°C auf 20°C oder noch weniger fällt und es auch im Wohnzimmer mit 21,5°C recht ungemütlich wird, dann ist es kalt. Schließlich gibt es hier keine Heizkörper, die man mal eben aufdrehen kann. Da müssen es schon eine Wolldecke und dicke Socken tun.

Am Samstag erlebten wir diesen plötzlichen Kälteeinbruch am eigenen Leib. Wir waren um 17 Uhr mit Freunden in einem Straßencafé hier in Cruce de Arinaga verabredet.

 

Einfach weggeworfen

Als ich meinen letzten Artikel über das Tierelend auf Gran Canaria schrieb, hatte ich eigentlich vor, über meine Wanderung am letzten Sonntag zu schreiben. Nachdem ich dann über die Gesamtsituation geschrieben hatte, bin ich dann gar nicht mehr dazu gekommen, über das zu berichten, was ich vor hatte.

Das hole ich jetzt nach.

Am Sonntag wollte André mit dem Mountainbike nach Guayadeque fahren und ich hatte vor, hier am Ortsrand von Cruce de Arinaga eine Bergwanderung zu machen. Ausgerechnet an diesem Tag hatten wir Calima und es war bestimmt 32°C warm. Mit unseren Hunden, einem Rucksack mit Wasser für uns drei und einem kleinen Snack machten wir uns aber trotzdem auf den Weg.

 

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