Skip to Content

Aus dem Arbeitsleben

Bitte Anklopfen!

In den neunziger Jahren habe ich im Schreibbüro der Chirurgischen Ambulanz eines Krankenhauses gearbeitet und  war für das Schreiben von Arztbriefen, OP-Berichten und Unfallberichten zuständig.

Fertig bearbeitete Unterlagen wurden in Mappen abgelegt, die zum Unterschreiben in das Chefzimmer gebracht wurden.

Mein damaliger Chef war ein recht kauziger Typ, der es mit der Ordnung nicht so genau nahm. Die meiste Zeit seines Arbeitstages verbrachte er im Operationssaal, alles andere interessierte ihn herzlich wenig. So sah auch sein Schreibtisch aus.

Aktenberge, Karteikarten, Röntgenbilder und vieles mehr stapelten sich mitunter so hoch, dass man den Doktor nicht mehr an seinem Schreibtisch sitzen sehen konnte.

 

Von Lehrlingen und grünen Äpfeln

Als ich noch in der Arztpraxis in der Lüneburger Heide arbeitete, war es völlig normal, dass wir regelmäßig alle drei Jahre einen neuen Lehrling ausbildeten.
Im Jahr 2002 war es wieder einmal so weit. Dass es sich jedoch um die schlimmste Azubine handeln würde, die mir jemals untergekommen ist, konnte ich anfangs noch nicht ahnen.
Als sich folgende Geschichte ereignete, wusste ich allerdings schon, dass mit dem Mädchen etwas nicht stimmt.

Obwohl meine Kollegin und ich uns das Lachen nicht verkneifen konnten, so waren wir wenigstens auf einen derartigen Ausfall gefasst.
Wieder einmal hatten wir von Patienten oder einem Pharma-Referenten etwas Obst geschenkt bekommen, was nicht selten vorkam.

Inhalt abgleichen